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Über den Wandel der Auffassung von Staat und Politik am Modell von Aristoteles und Montesquieu

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,3, Universität Rostock (Institut für Politik und Verwaltungswissenschaften), Veranstaltung: Montesquieu "Vom Geist der Gesetze", 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aristoteles (384-322 v. Chr.), der oft als der wichtigste Philosoph des Abendlandes bezeichnet wird, sieht in dem Staat die höchste Form der menschlichen Gemeinschaft. Das Gemeinwohl ist der alles durchdringende Zweck, der im moralischen und glückseligen, dem eudämonischen Leben, aller im Staat lebenden Menschen liegt. Er wollte untersuchen, wie Ideale, Bräuche und ökonomische Verhältnisse in den verschiedenen Staaten in Beziehung stehen. Hierfür vergleicht er die institutionellen Formen, politischen Prozesse und den Inhalt politischer Entscheidungen. Auch heute, über 2300 Jahre später, erweist sich das antike Modell Aristoteles’ als außerordentlich leistungsstark, viele Politikwissenschaftler zehren immer noch von der umfangreichen Bibliothek des Lykeion, in welcher er Dokumente der verschiedenen Verfassungen griechischer Polis’ und anderer Staaten anlegte. Über zweitausend Jahre nach Aristoteles „Politik“ gelingt es Montesquieu, mit seinem Werk„De L’Esprit des Lois“,zu einem Vordenker großer weltgeschichtlicher Umbrüche zu werden. Charles-Louis de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu, war einer der bedeutendsten französischen Schriftsteller und Staatsphilosophen seiner Zeit. Mit seinem Hauptwerk „Vom Geist der Gesetze“, aus dem Jahre 1748, gelang es Montesquieu, die klassische Staatswissenschaft in den Rang einer umfangreichen Kulturphilosophie zu erheben. Seine Vorstellungen basieren auf der antiken Lehre von den drei Staatsformen, Demokratie, Monarchie und Despotie. Nun untersucht er jede dieser Formen anhand ihrer Abhängigkeit von natürlichen, besonderen geographischen und klimatischen Bedingungen. Montesquieus besondere Verdienst liegt darin, dass er die Nationen im Zusammenhang mit allen sozialen, moralischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Besonderheiten eines Staates betrachtet und zudem die organischen Beziehungen untereinander, wie auch ihre gemeinsame Prägung durch die jeweilig wirkenden Naturkräfte erläutert.

Über den Wandel der Auffassung von Staat und Politik am Modell von Aristoteles und Montesquieu
  • Autor: Jana Emkow
  • Seitenzahl: 36
  • Format: PDF
  • DRM: social-drm (ohne Kopierschutz)
  • Erscheinungsdatum: 06.07.2006
  • Herausgeber: GRIN VERLAG
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