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Über die weibliche Ehre, sexuelle Doppelmoral und ihren Bezug zur Prostitution

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Essay aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Technische Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: "Als pervers und liederlich gelten die Mädchen, die von ihrem Körper leben, nicht aber die Männer, die sich ihrer bedienen." (Simone de Beauvoir, Das andere Geschlecht) Das Zitat belegt das Wesen der Doppelmoral in Bezug auf die Sexualität als solche und besondersauf das gesellschaftliche Verständnis der Prostitution. Die weibliche Sexualität wurde zumindestseit dem Mittelalter in Bezug zu der Ehre der Frau gesetzt. Die Sexualität des Mannes schien vondiesem moralischen und sozialen Aspekt befreit zu sein. Es stellt sich die Frage, in welchemVerhältnis Prostitution und sexuelle Doppelmoral stehen. Man kann wohl von einer wechselseitigverwobenen Beziehung ausgehen- Doppelmoral wird einerseits durch die Prostitutionvorangetrieben, andererseits wird Prostitution durch Doppelmoral gerechtfertigt. Dadurch, dass denMännern seit jener und je ein stärkeres sexuelles Begehren zugeschrieben wird, entsteht dieNotwendigkeit in den sexuellen Diensten nach Bedarf, die keiner emotionalen Bindung und imPrinzip keine Verantwortung von den Männern fordern d.h die Prostitution wird praktisch dadurchbegründet. Andererseits wird durch eine eindeutige und strikte Unterscheidung zwischen„ehrlichen“ Frauen, oder auch den „heiligen“, und denen, die ihr Körper sexuellen Ansprüchen derMänner gegen einen Entgelt zur Verfügung stellen, also den Huren, unterschieden. Dadurch dass dieProstituierten als „andere Frauen“ begriffen werden, wird die Existenz der Doppelmoralfortgeschrieben.

Über die weibliche Ehre, sexuelle Doppelmoral und ihren Bezug zur Prostitution
  • Autor: Natalja Kvast
  • Seitenzahl: 7
  • Format: PDF
  • DRM: social-drm (ohne Kopierschutz)
  • Erscheinungsdatum: 27.07.2011
  • Herausgeber: GRIN VERLAG
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