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Überwachen und überwacht werden. Das Panoptikum von Michel Foucault

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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,3, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Digitale Überwachung, Videokameras in Einkaufszentren, an Bahnhöfen und in Banken, die neugierig jeden Menschen beobachten und aufzeichnen: Ein alltägliches Bild in unserer Gesellschaft, das zum Grundbestand des Lebensvollzuges geworden ist. Die Kameras, die uns täglich aufnehmen, werden immer kleiner und unscheinbarer, sind jedoch nicht weniger präsent. Die Tatsache, dass diese Art von Überwachung immer vorhanden ist, mindert den Wunsch nach auffälligem Verhalten an öffentlichen Orten oder Diebstählen beim Einkaufen. Man versucht sich anzupassen. Michel Foucault schildert dieses Verhalten in seinem Werk „Überwachen und Strafen – Die Geburt des Gefängnisses“ und geht dabei insbesondere auf das Phänomen des Überwachens ein. Er beschreibt dabei die Situation, in der sich ein Mensch befindet, wenn er von der Überwachung seiner Person weiß, allerdings den Überwachenden nicht ausfindig machen kann. Diese Situation bezeichnet er als Panoptismus, die als eine Form der Macht auftritt. Foucault entwickelt seinen Gedanken in Anlehnung an die von Jeremy Bentham ausgearbeitete Theorie des Panopticons, das die architektonische Instanz einer Disziplinargesellschaft darstellt, wobei der Hauptaspekt auf der hierarchischen Überwachung der Gesellschaft liegt. Diese Arbeit beschäftigt sich zunächst mit dem Panoptismus von Foucault, wobei dessen Wirkung und Ziele erläutert werden und anschließend das Panoptikum als Macht dargestellt wird. Im letzten Kapitel werden die gewonnenen Erkenntnisse in einem Fazit zusammengefasst.

Überwachen und überwacht werden. Das Panoptikum von Michel Foucault
  • Autor: Eugen Babtschin
  • Seitenzahl: 13
  • Format: PDF
  • DRM: social-drm (ohne Kopierschutz)
  • Erscheinungsdatum: 30.12.2015
  • Herausgeber: GRIN PUBLISHING
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